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  • Bläsi, Thomas (udc/svp, GE) CN/NR

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Marcel Dobler (fdp, SG) wollte den Bundesrat Ende September 2023 beauftragen, die Gesetzeslage so anzupassen, dass von Privatpersonen im Ausland gekaufte Medikamente über die OKP abgerechnet werden können. Dies jedoch unter der Bedingung, dass das Arzneimittel in der Schweiz zugelassen und verschrieben wurde, im Ausland aber günstiger zu erwerben ist als in der Schweiz.
Der Bundesrat unterstützte die Motion von Marcel Dobler, wie er im November 2023 bekannt gab: Angesichts des Berichts zur «Vergütung im Rahmen der OKP von privat im Ausland bezogenen Mitteln und Gegenständen», den er aufgrund der Motion Heim (sp, SO; Mo. 16.3169) veröffentlicht hatte, zeige er sich bereit, eine entsprechende Gesetzesanpassung auszuarbeiten, nicht zuletzt weil sich die Versorgungssicherheit dadurch erhöhe.
Die Motion wurde in der Frühjahrssession 2024 im Nationalrat behandelt. Dobler nannte als Begründung für seine Motion den kontinuierlichen Prämienanstieg der OKP und die beträchtlichen Preisunterschiede zwischen im In- und im Ausland gekauften Medikamenten. Auf eine Frage von Thomas Bläsi (svp, GE), der befürchtete, dass insbesondere Apotheken in Grenznähe bald in Existenznöte kommen könnten, entgegnete der Motionär, dass es nur um einen «sehr, sehr kleinen Umsatz» gehe, der den Apotheken in Zukunft im Interesse der Bürgerinnen und Bürger entgehen werde. Thomas de Courten (svp, BL), der die Motion bekämpft hatte und zu Beginn seiner Rede seine Interessenbindung als Präsident von Intergenerika klar machte, sah in der Motion eine Untergrabung des Territorialitätsprinzips des KVG. Gemäss diesem werden nur Leistungen von der OKP übernommen, die in der Schweiz erbracht werden. Die im Vorstoss aufgeworfene Forderung schade dem Wirtschaftsstandort Schweiz, da er Importeure abschrecken könnte, die Arzneimittel in die Schweiz zu liefern und bei Swissmedic zu registrieren. Gleichzeitig werde dadurch der Einkaufstourismus vorangetrieben. Der Patientenschutz könne zudem nicht gewährleistet werden, so de Courten.
Die grosse Kammer nahm die Motion mit 134 zu 24 Stimmen (22 Enthaltungen) an. Der Vorstoss konnte die Mehrheit der Mitglieder aller Fraktionen für sich gewinnen, wobei die FDP. Liberale- und die Grünliberale-Fraktion geschlossen dafür stimmten.

Medikamentenpreise. Vergütung von im Ausland gekauften günstigen Medikamenten oder Hilfsmitteln durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung nach KVG, um die Preise und Kosten zu senken (Mo. 23.4177)

Le vert'libéral vaudois François Pointet aurait souhaité interdire la chasse des espèces menacées inscrites sur la liste rouge – établie par des experts mandatés par l'OFEV – par le biais d'une motion. En plénum, il a pris l'exemple de la bécasse des bois, menacée de disparition et toutefois tirée de plus en plus fréquemment. Le ministre de l'environnement, Albert Rösti, s'est opposé à cette proposition, faisant remarquer que la régulation de la chasse est une prérogative cantonale. S'agissant de la protection de la biodiversité, Albert Rösti a tenu à rappeler que le Parlement a récemment décidé de soutenir la création de corridors faunistiques qui permettent à la faune de traverser la Suisse sans entrave – dans le cadre de la révision de la loi sur la chasse (LChP) – et que le contre-projet à l'initiative biodiversité vise à renforcer l'infrastructure écologique. De l'avis du ministre agrarien, la chasse n'est ici pas le problème. Une majorité des membres du Conseil national a suivi la position du Conseil fédéral en rejetant la motion par 103 voix contre 88 et 1 abstention. Les groupes du PLR, du Centre et de l'UDC ont fait bloc contre cette proposition, à l'exception de 3 élu.e.s du PEV et de 2 élus agrariens (le bernois Andreas Aebi et le genevois Thomas Bläsi).

Interdire la chasse des espèces menacées (Mo. 21.4648)