Im Berichtsjahr waren im Mittel rund 72'000 Personen als arbeitslos gemeldet, fast 27'000 weniger als im Vorjahr. Mit durchschnittlich 2,0% erreichte die Arbeitslosenquote den tiefsten Stand seit 1991. Zusammen mit Luxemburg wies die Schweiz die geringste Arbeitslosigkeit aller OECD-Staaten aus. Der Rückgang erfolgte auf breiter Front und in allen Landesgegenden, die Unterschiede im Niveau blieben aber bestehen. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,0% (1999: 4%) per Ende Dezember waren die Romandie und das Tessin immer noch doppelt so stark betroffen wie die Deutschschweiz mit 1,5% (2%). Auch die Nationalität beinflusste weiterhin das Risiko, arbeitslos zu werden. Ende 2'000 waren 4,0% (5,4%) aller Ausländerinnen und Ausländer arbeitslos, während es bei den Schweizern nur 1,3% (1,7%) waren. Im Dezember waren knapp 18% aller Arbeitslosen länger als zwölf Monate bei den zuständigen Ämtern registriert. Im Vorjahr hatte der Anteil der Langzeitarbeitslosen noch 22% und 1998 sogar 29% betragen. Die Kurzarbeit nahm ebenfalls markant ab. Im Jahresdurchschnitt waren 91 Betriebe (1999: 249) mit 655 Mitarbeitenden (2869) betroffen. Die ausgefallenen Arbeitsstunden beliefen sich auf 44'542 (187'731).
Dossier: Evolution du chômage- Mot-clés
- Date
- 31 décembre 2000
- Type
- Études / Statistiques
- Sources
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- Die Volkswirtschaft, 2001, Nr. 7, S. 95*.14
- Presse vom 10.1.01. Siehe SPJ 1999, S. 233. Für die Entwicklung in den einzelnen Sektoren und Branchen siehe Die Volkswirtschaft, 2001, Nr. 7, S. 91*-95*. Zu den Zahlen der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung SAKE, die aufgrund unterschiedlicher Methoden der Datenerhebung meistens etwas divergierende Werte ausweisen, siehe Presse vom 15.11.00 (Resultate SAKE 2000). Vgl. auch: Buhmann, Brigitte e.a., „Statistiken zur Arbeitslosigkeit. Was messen sie wirklich?“, in Die Volkswirtschaft, 2001, Nr. 1, S. 40-43.13
de Marianne Benteli
Modifié le 22.03.2016
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