Bei den kantonalen Parlamentswahlen in den Kantonen Bern, Graubünden und Glarus musste die SVP ihre Parlamentssitze gegen die BDP verteidigen. Dies gelang ihr in Bern, wo die BDP zum ersten Mal antrat und gleich 25 Sitze gewann, sehr gut: die SVP verlor nämlich lediglich drei ihrer 44 Sitze und blieb klar stärkste Fraktion. Sie kam auf einen Wähleranteil von 26.6%. Im Kanton Glarus verlor die SVP zwar ebenfalls zwei Sitze an die BDP, wurde aber im verkleinerten Parlament wieder stärkste Fraktion (26.3% Wähleranteil). Im Kanton Graubünden waren die Vorzeichen genau umgekehrt. Hier war es die SVP, die als Herausforderin antrat. Sie gewann allerdings lediglich vier Sitze. In drei der vier restlichen Kantone, in denen Parlamentswahlen ohne Beteiligung der BDP stattfanden, konnte die SVP stark zulegen. In Obwalden und Nidwalden stieg der Wähleranteil der SVP um mehr als 7 Prozentpunkte (Wähleranteil NW: 26.6%, + 9 Sitze; OW: 21.1%, + 5 Sitze). In Nidwalden ist die SVP neu fraktionsstärkste und in Obwalden zweitstärkste Partei. In Zug vermochte die Volkspartei zwei Mandate hinzuzugewinnen und kommt neu auf einen Wähleranteil von 22.7%. Auch im Kanton Jura konnte die SVP zulegen. Sie gewann einen Sitz und kommt neu auf vier Mandate. Per Saldo hat die SVP also im Berichtsjahr 16 kantonale Sitze gewonnen.
- Mot-clés
- Date
- 31 décembre 2010
- Type
- Élections
- Acteurs
de Marc Bühlmann
Modifié le 11.01.2017
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