Der Bundesrat entschied im November 2014, sich mit USD 100 Mio an der Erstkapitalisierung des Green Climate Fund (GCF) zu beteiligen, welcher seine Arbeit ab 2015 aufnehmen soll. Die Mittel sollen dem multilateralen Kredit der DEZA entnommen werden.
Der GCF wurde von den Vertragsparteien der UNO-Klimarahmenkonvention ins Leben gerufen und verfügt über einen paritätisch aus Entwicklungs- und Industriestaaten zusammengesetzten Exekutivrat. Um den Sitz des Sekretariates des GCF hatte sich auch das internationale Genf bemüht, den Zuschlag bekam jedoch schliesslich Songdo (Südkorea).
Mit den gesprochenen Mitteln soll den oft besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffenen Entwicklungsländern geholfen werden, Klimamassnahmen – sowohl bezüglich Reduktion der Treibhausgase als auch bezüglich Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel – umzusetzen. Die Schweiz, welche im Exekutivrat vertreten ist, sprach sich insbesondere dafür aus, dass die Mittel wirksam und effizient verwendet werden. Bei den inhaltlichen Schwerpunkten setzte sich die Schweiz insbesondere für die Förderung von emissionsarmer Energiegewinnung, den Schutz vulnerabler Bevölkerungsgruppen vor durch den Klimawandel verursachten Naturkatastrophen sowie gegen die Abholzung des Regenwaldes ein.

Der Bundesrat entschied im August 2020, den Beitrag an den Grünen Klimafonds für die nächste Periode von 2020-2023 um USD 50 Mio. zu erhöhen und damit insgesamt USD 150 Mio. aufzuwenden; diese Mittel waren bereits in der IZA-Botschaft 2017-2020 vorgesehen.
Gemäss Medienmitteilung reagiere der Bundesrat mit dieser Erhöhung auf die wachsenden Probleme, die mit dem Klimawandel einhergingen und insbesondere viele Entwicklungsländer träfen. Die Projekte, die aus dem GCF finanziert werden, lassen sich unter anderem den Themen «klimakompatible Städte, emissionsarme und widerstandsfähige Landwirtschaft, [ ...] Schutz der Wälder, [ ...] Umbau der Energieproduktion und [ ...] Zugang zu sauberen Energiequellen» zuordnen.

Die Schweiz erneuerte im April 2024 ihren Beitrag an den Grünen Klimafonds (Green Climate Fund, GCF) und sah dafür einen Betrag in der Höhe von CHF 135 Mio. vor. Der Bundesrat hatte bereits in 2015 bei der Gründung und 2020 bei der ersten Wiederauffüllung USD 100 Mio. respektive USD 150 Mio. gesprochen. Die CHF 135 Mio. waren bereits Teil der Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit 2021–2024.