Der Bundesrat entschied im November 2014, sich mit USD 100 Mio an der Erstkapitalisierung des Green Climate Fund (GCF) zu beteiligen, welcher seine Arbeit ab 2015 aufnehmen soll. Die Mittel sollen dem multilateralen Kredit der DEZA entnommen werden.
Der GCF wurde von den Vertragsparteien der UNO-Klimarahmenkonvention ins Leben gerufen und verfügt über einen paritätisch aus Entwicklungs- und Industriestaaten zusammengesetzten Exekutivrat. Um den Sitz des Sekretariates des GCF hatte sich auch das internationale Genf bemüht, den Zuschlag bekam jedoch schliesslich Songdo (Südkorea).
Mit den gesprochenen Mitteln soll den oft besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffenen Entwicklungsländern geholfen werden, Klimamassnahmen – sowohl bezüglich Reduktion der Treibhausgase als auch bezüglich Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel – umzusetzen. Die Schweiz, welche im Exekutivrat vertreten ist, sprach sich insbesondere dafür aus, dass die Mittel wirksam und effizient verwendet werden. Bei den inhaltlichen Schwerpunkten setzte sich die Schweiz insbesondere für die Förderung von emissionsarmer Energiegewinnung, den Schutz vulnerabler Bevölkerungsgruppen vor durch den Klimawandel verursachten Naturkatastrophen sowie gegen die Abholzung des Regenwaldes ein.