Nachdem der Ständerat bereits in der Sommersession 2024 ein Postulat Friedli (svp, SG) überwiesen hatte, das den Bundesrat dazu auffordert, die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende zu prüfen, bestärkte der Nationalrat diesen Entscheid in der darauffolgenden Herbstsession durch Annahme eines ähnlichen Postulats der SPK-NR. Insbesondere fordert der Kommissionsvorstoss das Aufzeigen von Möglichkeiten zur Unterstützung der Kantone bei der Einführung von Bezahlkarten. Eine Minderheit Klopfenstein Broggini (gp, GE) beantragte ebenso wie der Bundesrat die Ablehnung des Postulats, unterlag im Rat jedoch mit 128 zu 59 Stimmen (5 Enthaltungen).