Bei den Nidwaldner Landratswahlen verlor die CVP drei Mandate und somit die absolute Mehrheit im Parlament, wo sie noch 30 der 60 Sitze besetzt. Ihre Stellung als zweitstärkste Partei konnte die FDP (in Nidwalden Liberale) verteidigen, die jedoch trotz hohen Zielen auf 21 Mandaten sitzen blieb. Zu den Gewinnerinnen zählten die gemeinsam angetretenen Linksparteien: Zwei zusätzliche Sitze gingen an die Wahlsiegerin, das Demokratische Nidwalden (acht Sitze), einer an die SP, die erstmals seit 1986 wieder im Landrat vertreten ist. Die Frauen verbesserten ihre Vertretung im Landrat im Vergleich zu den Wahlen von 1994 um zwei auf 15 Sitze (während der letzten Legislaturperiode nachgerutscht), womit der Frauenanteil auf 25 Prozent gestiegen ist.
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- Datum
- 15. März 1998
- Prozesstyp
- Wahlen
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- Presse vom 16.3. und 17.3.98.
- SPJ (1998). Kantonale und kommunale Wahlen 1998
von Urs Beer
Aktualisiert am 23.02.2026
Aktualisiert am 23.02.2026