Die Frankenstärke und die massiven Deviseninterventionen drückten auf die Performanz der SNB. Im Juli gab sie Wechselkursverluste auf den Fremdwährungsbeständen von über CHF 14 Mrd. und einen erwarteten Halbjahresverlust (des Stammhauses) von rund CHF 4 Mrd. bekannt. Dank der Gewinne aus dem UBS-Sonderfonds belief sich der Konzernverlust im ersten Halbjahr dann auf CHF 2.8 Mrd. Aufgrund der Wechselkursverluste auf den im ersten Halbjahr angehäuften Devisenanlagen drehte sich die Negativspirale weiter, so dass das Stammhaus der SNB Ende 2010 einen Verlust von CHF 21 Mrd., der Konzern von CHF 19.2 Mrd. auswies, die ohne die Gewinne aus den Goldgeschäften noch höher ausgefallen wären. Die Darlehen der SNB an den Auffangfonds für toxische UBS-Papiere betrug Ende 2010 noch etwas unter CHF 12 Mrd. (Ende 2009: knapp CHF 21 Mrd.).
- Mot-clés
- Date
- 31 décembre 2010
- Type
- Études / Statistiques
- Sources
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Afficher
- Presse 5.3., 15.10.–31.10. und 13.11.10.
- SNB, Geschäftsbericht, 103/2010, S. 121 ff.
de Suzanne Schär
Modifié le 27.03.2025
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