Die Stiftung «Landschaftsschutz Schweiz» kündigte an, sie wolle in Ergänzung zu den beiden eidgenössischen Volksinitiativen der Stiftung «Helvetia nostra» – «Gegen masslosen Bau umwelt- und landschaftsbelastender Anlagen» und «Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen!» – ein eigenes Volksbegehren «Stopp der Zersiedelung» lancieren, dass sich gegen den ungebremsten Bodenverbrauch und die Wachstumspolitik zahlreicher Gemeinden und Kantone richtet. Laut einer Studie von Infras beruht die Zersiedelung der schweizerischen Landschaft nicht zuletzt auf zu gross dimensionierten Bauzonen, die vermutlich bis 2030 gar nicht benötigt werden. Mit dem marktwirtschaftlichen Instrument der Flächennutzungszertifikate könnte der Bodenverbrauch besser gesteuert werden.