Auffallend häufig legten sich im Berichtjahr die CVP-Frauen mit der nationalen Mutterpartei an. Nachdem die Fraktion und die Partei die Unterstützung der Asylreform beschlossen hatten, empfahl die Frauensektion ein Nein, und auch hinsichtlich der SVP-Familieninitiative erreichten die Frauen einen Umschwung; das Begehren wurde zur Ablehnung empfohlen. Die CVP-Frauen kündigten zudem ihren Widerstand gegen die Pläne ihrer Bundesrätin Doris Leuthard für eine zweite Gotthardröhre an. Die Differenzen wurden auf der einen Seite als innerdemokratische Meinungsvielfalt begrüsst, auf der anderen Seite auf die zu starke Unabhängigkeit der CVP-Frauen zurückgeführt – Präsidentin und Vizepräsidentin der Frauensektion gehören weder der Bundeshausfraktion an, noch sind sie Mitglieder des Präsidiums.
- Datum
- 14. November 2013
- Prozesstyp
- Parteichronik
- Akteure
- Quellen
-
anzeigen
- NZZ, 26.3.13; Blick, 31.3.13; TA, 5.4.13; NZZ, 19.4.13; Blick, 19.7. und 14.10.13; NZZ, 16.10., 28.10. und 14.11.13.
von Marc Bühlmann
Aktualisiert am 12.12.2016
Aktualisiert am 12.12.2016