Der Bundesrat präsentierte im Januar 2026 den Bericht zur Aussenwirtschaftspolitik 2025. Darin wies er darauf hin, dass das vergangene Jahr im Zeichen von geopolitischen und -ökonomischen Spannungen und in der Folge auch von Unsicherheiten bei den Handels- und Wirtschaftsbeziehungen gestanden hatte. Als treibende Kraft hinter diesen Entwicklungen identifizierte der Bericht die USA mit ihrer Neuausrichtung der Handels- und Wirtschaftspolitik respektive den daraus hervorgegangen handelspolitischen Massnahmen. Die exportorientierte Schweizer Wirtschaft sei deswegen vor grossen Herausforderungen gestanden. Gute und stabile Beziehungen zu den Nachbarstaaten und zur EU seien daher äusserst wichtig. Die Bilateralen III, welche im Berichtsjahr in die Vernehmlassung gegeben worden waren, stünden dabei im Mittelpunkt. Des Weiteren konnten 2025 Freihandels- sowie Investitionsschutzmassnahmen abgeschlossen werden; durch diese Diversifikation werde die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Schweiz gestärkt. Der Bericht wies auch darauf hin, dass die Schweiz versuche, mittels plurilateralen Prozessen Fortschritte in der multilateralen Handelsordnung zu machen. Dies geschehe momentan ausserhalb der WTO, da diese seit Jahren blockiert ist. Nicht unerwähnt blieben auch die Bestrebungen der Schweiz im Bereich der nachhaltigen Entwicklung sowie der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit. Schliesslich hielt der Bericht auch fest, dass die Schweiz multilaterale und bilaterale Initiativen im Bereich der digitalen Wirtschaft verfolgte.
Dossier: Rapports sur la politique économique extérieure- Mot-clés
- Date
- 14 janvier 2026
- Type
- Objet du conseil fédéral
- n° de l'objet
- 26.008
- Acteurs
- Sources
- Afficher
de Bernadette Flückiger
Modifié le 24.02.2026
Modifié le 24.02.2026