Die Verbrennung der Abfälle wird zwar als energiepolitisch sinnvolle Beseitigungsmethode anerkannt. Da die dabei entstehenden gesundheitsschädigenden Gase aber nicht vollständig ausfiltriert werden können, stellen die Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) stets auch eine Quelle der Luftverunreinigung dar. In verschiedenen Städten kam es deshalb zu Kontroversen über den Betrieb und den Ausbau dieser Anlagen. Um diese Art der Luftverschmutzung zu vermindern, wird man in Zukunft – neben der Verbesserung der Rauchgasfilter – vermehrt Gewicht auf eine Vorsortierung des Mülls legen müssen. Es geht dabei nicht nur um das Sammeln wiederverwendbarer Materialien, welches bereits heute beim Altpapier und beim Glas mit gutem Erfolg praktiziert wird, sondern auch darum, Stoffe, die giftige Verbrennungsgase entwickeln, aus dem Haushaltkehricht zu eliminieren. Erste Experimente mit dem gesonderten Einsammeln von quecksilberhaltigen Batterien fielen sehr erfolgversprechend aus.
- Schlagworte
- Datum
- 11. Dezember 1981
- Prozesstyp
- Gesellschaftliche Debatte
- Quellen
-
anzeigen
- Bund, 13.1, 6.5., 4.6. und 23.9.81; SZ, 21.3.81; TLM, 25.4. und 28.9.81; LNN, 23.5.81; TA, 3.7., 29.8., 10.9. und 3.12.81; BaZ, 21.8.81; Vr, 4.12. und 11.12.81.
- Plan, 38/1981, Nr. 3, S. 25 f.
von Hans Hirter
Aktualisiert am 10.03.2021
Aktualisiert am 10.03.2021