Die schweizerische Konjunktur bewegte sich weitgehend im Gleichschritt mit derjenigen der beiden grössten Handelspartner Deutschland und Frankreich. Die Unsicherheit bezüglich der Konsequenzen des Irak-Kriegs und der in Südostasien aufgetretenen Lungenkrankheit SARS sowie die Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem US-Dollar verlängerten im ersten Halbjahr die Rezession. Im zweiten Halbjahr setzte dann dank verstärkter Exporte und zunehmenden Ausrüstungsinvestitionen ein zaghafter Wiederaufschwung ein. Im Jahresdurchschnitt sank allerdings gemäss ersten Schätzungen das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) um 0.5 Prozent (2002: +0.1%). Als Konjunkturstützen wirkten wie bereits im Vorjahr der private und der öffentliche Konsum (je +0.9%), während sich die Exporte und die Ausrüstungsinvestitionen um –0.5 Prozent resp. –0.7 Prozent zurückbildeten. Die Handelsbilanz schloss mit einem geschätzten Überschuss von CHF 6.9 Mrd. (2002: CHF 7.3 Mrd.). Der Aktivsaldo der Dienstleistungsbilanz wuchs auf CHF 23.2 Mrd. an und der Überschuss der Ertragsbilanz stieg auf CHF 57 Mrd. (2002: CHF 36 Mrd.), wobei vor allem die Gewinne von schweizerischen Unternehmen im Ausland für die starke Zunahme verantwortlich waren.