Ausfälle des Kernkraftwerks Beznau im Jahr 2025

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Alors que, dans le cadre des débats sur le retour du nucléaire en Suisse, l'énergéticien Axpo a annoncé en décembre 2024 la prolongation de l'activité de la centrale nucléaire de Beznau jusqu'en 2033, le réacteur numéro deux de la centrale a connu deux arrêts imprévus au printemps 2025. D'abord, une erreur de manipulation lors d'un contrôle de routine a entraîné un premier arrêt du réacteur de la centrale de Beznau en février 2025. Puis, le réacteur s'est automatiquement mis à l'arrêt après une déconnexion imprévue du réseau électrique fin mars 2025. Ces deux arrêts ont mis la presse helvétique en alerte. Les journalistes se sont interrogés sur la sécurité nucléaire et la résilience de ce système énergétique.

Infolge der hohen Temperaturen wurde das Kernkraftwerk Beznau im Juli 2025 zeitweise vom Netz genommen. Die Abschaltung sei gemäss Axpo in die Wege geleitet worden, da die Aare, die dem AKW als Kühlwasser dient, den vom Bund vorgegebenen Grenzwert von 25 Grad Celsius während mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen überstiegen habe. Damit solle die aquatische Flora und Fauna vor einer zusätzlichen Belastung geschützt werden. Die Leistung der Reaktoren war in den vorhergehenden Tagen bereits stark gedrosselt worden. Gemäss ElCom wurden die Versorgungssicherheit, die Reaktorsicherheit und die Netzstabilität durch diese Abschaltung nicht gefährdet. Rund fünf Tage später war das Kernkraftwerk gemäss Medienmitteilung der Axpo schliesslich wieder am Netz.
Wie SRF Online berichtete, sei die vom Bund erlassene Hitzeregelung der Axpo ein Dorn im Auge. Seit Jahren kämpfe sie für eine Lockerung, die ein Erreichen des Temperaturgrenzwerts während mindestens fünf Stunden (anstatt eines einmaligen Erreichens dieser Temperatur) vorsehen und das Einspeisen von wärmerem Kühlwasser in den Fluss erlauben solle. Damit könne gemäss Axpo die Versorgungssicherheit gestärkt werden, denn die Drosselung gehe mit einem höheren Bedarf von Strom aus Stauseen einher, deren Wasser dann wiederum in den Wintermonaten fehle. Gegen eine entsprechende Eingabe beim BFE hätten die Umweltverbände und der Schweizerische Fischereiverband bereits Einsprache erhoben, so SRF Online.

Nachdem das Kernkraftwerk Beznau bereits im Frühling und Sommer 2025 mehrere Male vom Netz gegangen war, kam es Mitte September 2025 zu einer ungeplanten Reaktorschnellabschaltung beim Reaktor 1, schrieb die Axpo. Ursächlich für diesen Vorfall war gemäss Medienmitteilung des Bundes ein Schaden an einer Höchstspannungsleitung im Schweizer Stromnetz. Die Presse nahm den Vorfall als Anlass, die Frage in den Raum zu stellen, was die im Jahr 2025 gehäuften Ausfälle von AKW für die Schweizer Stromversorgung bedeuteten, zumal auch das AKW Gösgen voraussichtlich bis 2026 ausfalle. Halte diese Situation längerfristig an, müsse die Schweiz zusätzlichen Strom beschaffen, allenfalls auch aus dem Ausland, berichtete etwa SRF Online. Gemäss der NZZ befeuerte der erneute Ausfall eines AKW zudem die Debatte über die Zuverlässigkeit von Kernkraftwerken, was insbesondere vor dem Hintergrund der im Parlament anstehenden Beratung der Blackout-Initiative, welche ein Comeback der Kernkraft in der Schweiz bezwecke, von Relevanz sei.