Den Banken werden von einem Teil der Öffentlichkeit nicht nur ihre geschäftlichen Beziehungen zu einzelnen korrupten Staatsoberhäuptern, sondern generell zu Entwicklungsländern und Diktaturen vorgeworfen. Kritisiert wurden namentlich die Verbindungen der Grossbanken zu der von immer mehr Staaten und Privatfirmen wegen ihrer Rassenpolitik boykottierten Republik Südafrika. Vorsprachen hoher kirchlicher Amtsträger und die Gründung eines oppositionellen Aktionärskomitees bei der besonders involvierten SBG änderten nichts an der Haltung der Banken, die Geschäfte im bisherigen Rahmen weiterführen zu wollen. Der Bundesrat lehnte in seiner Antwort auf eine Interpellation Pitteloud (sp, VD; Ip. 85.967) Sondervorschriften für die Geschäftsbeziehungen der Banken zu Diktaturen und Drittweltstaaten sowie deren Staatschefs ab
Dossier: Sanctions prises par la Suisse à l'encontre d'autres états- Mot-clés
- Date
- 21 mars 1986
- Type
- Interpellation / Question
- n° de l'objet
- 85.967
- Acteurs
- Sources
-
Afficher
- AB NR, 1986, S. 488 f.
- Solidarische Entwicklung, 1986, Nr. 4, S. 2.
- Vr, 9.4.86; NZZ, 11.4. und 25.6.86; SZ, 27.9.86.
- Weyermann (1986). Die Financiers der weissen Herren.
de Hans Hirter
Modifié le 16.12.2024
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