Das EDI erarbeitete auf Veranlassung der letztes Jahr von Spoerry (fdp, ZH; Pa.Iv. 89.232) und Kündig (cvp, ZG; Pa.Iv. 89.235) von den jeweiligen Räten angenommenen parlamentarischen Initiativen Vorschläge über eine Revision des Obligationenrechts (OR) sowie des Gesetzes über die berufliche Vorsorge. Darin wird angeregt, einen Teil der in der beruflichen Vorsorge angelegten Gelder zur Finanzierung selbstgenutzten Wohneigentums zu verwenden, um so die mit 30 Prozent als zu niedrig empfundene Wohneigentumsquote zu erhöhen. Konkret werden vor allem zwei Massnahmen vorgeschlagen: Die Aufhebung des Verbots der Verpfändung des Versichertenkapitals sowie die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage, welche es den Versicherten ermöglicht, die ihnen im Umfang des Freizügigkeitsanspruchs zustehenden Gelder als Darlehen – und nicht als Barauszahlung – für die Finanzierung von Wohneigentum zu verwenden. Diese Vorschläge gingen Anfang Juli in die Vernehmlassung.
Dossier: L'encouragement à la propriété du logement au moyen de la prévoyance professionnelle- Mot-clés
- Date
- 5 juillet 1991
- Type
- Acte administratif
- Acteurs
- Sources
-
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- Presse vom 5.7.91
de Dirk Strohmann
Modifié le 31.03.2025
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