Ab 2012 wollen auch die 21 Deutschschweizer Kantone ihre Schülerinnen und Schüler nach einem einheitlichen Lehrplan unterrichten und damit den Eltern einen Wohnortswechsel erleichtern. Opposition gegen den gemeinsamen Lehrplan, der zwischen Januar und Mai in Vernehmlassung gegeben wurde, gab es vor allem seitens der SVP. Sie hat damit ein weiteres schulpolitisches Kampffeld entdeckt und anders als bei HarmoS wollte sie diesmal frühzeitig Druck machen. Die Bildungsgruppe der Partei kritisierte den Lehrplan in jeder Hinsicht; sie befürchtete eine zunehmende Bürokratisierung und wehrte sich insbesondere gegen die Einführung von Fachbereichen anstelle von Schulfächern.
- Schlagworte
- Datum
- 8. Mai 2009
- Prozesstyp
- Positionspapier und Parolen
- Akteure
- Quellen
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- NZZ, 29.1. und 8.5.09; SoZ, 12.4.09; BaZ, 7.5.09; TA, 8.5.09.
von Andrea Mosimann
Aktualisiert am 23.02.2025
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