Nach dem Rücktritt von Volkswirtschaftsdirektor Thomas Wallner (cvp) nominierten die Christlichdemokraten Kantonsrat Klaus Fischer. Mit Nationalrat Roberto Zanetti (sp) versuchten die Sozialdemokraten, ihren 1985 an die CVP verlorenen zweiten Sitz wieder zurück zu gewinnen. Die SVP portierte Kantonsrat Heinz Müller. Im ersten Wahlgang im März verfehlten alle drei Kandidaten das absolute Mehr klar. Das beste Resultat erzielte mit 37.6 Prozent der Stimmen Roberto Zanetti (sp), gefolgt von Klaus Fischer (cvp) und Heinz Müller (svp) mit 32.6 Prozent resp. 29.8 Prozent. Nachdem die FDP im ersten Wahlgang keine Wahlempfehlung abgegeben hatte, unterstützte sie im zweiten Wahlgang den historischen Gegner CVP. Ende Juni obsiegte Roberto Zanetti (sp) mit 41.8 Prozent der Stimmen vor dem Christlichdemokraten (37.2%) und dem Kandidaten der SVP (21%). Damit setzt sich die Solothurner Regierung wie bereits zwischen 1952 und 1985 wieder aus je zwei Vertretern der FDP und der SP sowie einem Vertreter der CVP zusammen.
- Schlagworte
- Datum
- 30. Juni 2003
- Prozesstyp
- Wahlen
- Akteure
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- Solothurn
- Christlichdemokratische Volkspartei (CVP; -2020)
- Freisinnig-Demokratische Partei der Schweiz (FDP; -2009)
- Schweizerische Volkspartei (SVP)
- Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SPS)
- Wallner, Thomas (SO, cvp/pdc)
- Fischer, Klaus (SO, cvp/pdc)
- Zanetti, Roberto (SO, sp/ps)
- Müller, Heinz (SO, svp/udc)
- Quellen
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- SZ, 24.10.-23.11.02, 18.1.-10.5. und 21.5.-20.6.03; Presse vom 19.5. und 30.6.03.
von Romain Clivaz
Aktualisiert am 20.02.2026
Aktualisiert am 20.02.2026